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Voraussetzungen

Mitmachen kann jeder, der sich fit genug fühlt, für mehrere Stunden in der Woche Zeit mit Kindern zu verbringen. Wir machen somit im Vorfeld keine Alterseinschränkung sondern möchten im Kontakt herausfinden ob eine Patenschaft in Frage kommt. Dies beinhaltet auch, dass auch jüngere Menschen, die sich noch nicht dem Seniorenalter zugehörig fühlen, ebenfalls eingeladen sind, sich zu bewerben.

Ebenso wie Paare, freuen wir uns auch über interessierte Einzelpersonen als Wunschoma oder Wunschopa! Da es zahlreiche Familien mit Bedarf gibt, können bei ersten Begegnungstreffen die Wünsche der möglichen Patengroßeltern mit den Gegebenheiten der Familien besprochen und abgestimmt werden, um möglichst harmonische Passungen zu finden.

Interessenten für eine Patenschaft sollen ein Herz für Kinder haben, Freude an gemeinsamer Zeit mit Kindern und die Bereitschaft, sich auf eine langfristige Patenschaft und Freundschaft mit der jeweiligen Familie einzulassen. Natürlich kann die Entscheidung für eine Patenschaft erst nach einer mehrwöchigen Kennenlernphase getroffen werden. Allen Interessenten sollte klar sein, dass es für Kinder sehr schmerzlich ist, lieb gewonnene Bezugspersonen zu verlieren.

Da ein herzlicher und liebevoller Umgang mit den Kindern im Vordergrund steht, spielen die Einkommen der Patengroßeltern und Familien eine untergeordnete Rolle. Ob die eigenen Kosten für diverse Ausflüge oder Fahrtkosten selbst übernommen werden können oder die Eltern hierfür eintreten, muss individuell besprochen werden. Die eigenen Wohnverhältnisse sollten schließlich jeweils für Besuche geeignet sein.

Wird die Patenschaft nach der Kennenlernphase von allen Beteiligten gewünscht, sollte von Eltern wie von den Wunschgroßeltern ein Führungszeugnis vorgelegt werden, welches für 13 Euro bei der Stadt Eberswalde beantragt werden kann.

Für die Eltern gibt es ebenfalls Voraussetzungen für die Teilnahme, wie die Klarheit, dass es sich bei einer Wunschgroßeltern Patenschaft nicht um kostenloses Babysitting handelt, die Akzeptanz und Wertschätzung des Andersseins der Wunschgroßeltern sowie die Offenheit für deren Wünsche und die Bereitschaft ein familiäres Band mit den jeweiligen Paten zu knüpfen.